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Sightseeing mal anders

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Segeln mit der Beatrix im Mai 2011

von Kerstin Wendt

Das ist mein erster Törn mit der Beatrix, wir schlafen an Land, in einem Sailhuis, das ist spannend, denn das Haus ist ein umgebautes Käselager, die Räumlichkeiten sind dementsprechend hoch und sehr großzügig aufgeteilt. Unten: Alles rolligerecht, hier findet man 3 Zimmer, davon 2 Zweibettzimmer und ein 3 Bettzimmer, 3 sehr große Badezimmer und eine Toilette ,natürlich behindertengerecht, teilweise sind die Betten in der Höhe verstellbar.

Oben: hier befinden sich 5 Zimmer, davon ein Einzelzimmer, ansonsten 2 Bettzimmer, mit Waschgelegenheit. Die Etage wirkt gemütlich, auf dem Flur finden sich liebevoll bemalte Bullaugen, alles maritim.

Im Erdgeschoss befindet sich ein schöner Gemeinschaftsraum mit einer sehr großen Küche, hier fehlt es an nichts. Es gibt auch ein Klavier und eine Gitarre, für die musikalischen Segler.

Das Schiff, der Catamaran Beatrix, liegt direkt hinter dem Sailhuis, das heißt ,Du verlässt das Haus durch die Hintertür und da liegt sie, majestätisch zwischen kleinen Booten in einer idyllischen Natur. Die Beatrix ist rolligerecht, mit Winschen (Kurbeln) , die aus dem Sitzen bedient werden können, einem höhenverstellbaren Steuerstand mit einer Joysticksteuerung, einem Audiocompass einer behindertengerechten Küche, sowie Toilette.

Montag , endlich geht`s los, nachdem alle Mitreisenden da sind, das sind 5 Rollifahrer und 5 Fußgänger, beschließt die Gruppe, zusammen mit unserer Skipperin und einem Mart, wohin wir segeln. Wir segeln zur Einstimmung über das Heegermeer, es macht Spaß, wir haben ordentlich Wind und leichten Regen, aber das stört niemanden. Um 18.30 Uhr erreichen wir wieder das Sailhuis. Wir essen lecker und gehen früh schlafen, erschöpft von so viel Eindrücken und Sauerstoff.

Dienstag 10.00 h Abfahrt Beatrix, Nieselregen, Wind. Wir segeln nach Sneek, zunächst über das Heegermeer, dann über die Kanäle und durch die Stadt. Verrückt, so mitten durch die Stadt mit einem so großen Schiff. Wir legen sehr zentral in der Fußgängerzone an. Wir gehen fast alle von Bord, um uns die Stadt anzusehen und das nahegelegene Schifffahrtsmuseum zu besichtigen. Es ist jetzt trocken, so können wir noch draußen sitzen und ein leckeres Eis genießen. Gegen 17.00 Uhr segeln wir zurück nach Elahuizen. Hier kommen wir gegen 20 Uhr an. Nachdem wir Hähnchen in Weißweinsoße gegessen haben, sitzen wir gemütlich zusammen, die Stimmung ist gut. Die Leute, die sich nur zum Teil vorher kannten, verstehen sich prima.

Mittwoch und Donnerstag Das Wetter wird besser, ab Donnerstag gibt es Sonne und Wind, tolles Segel Wetter. Nachdem wir in Balk eingekauft haben, witzig, wir können fast vor dem Supermarkt anlegen. Segeln wir nach Lust und Laune, Uwe steuert heute, er macht das gut, wir anderen helfen beim Segeln, denn wir kreuzen häufig. Wir kochen an Bord, suchen uns eine schöne Ankerstelle und essen bei Sonnenuntergang.

Freitag Schade, heute ist der letzte Tag. Tolles Wetter, wir segeln, ohne Landgang, denn niemand möchte das schöne Erlebnis zu segeln verpassen. Wir segeln über das Slootermeer, durch die malerischen Orte Woudsend und Slooten, vorbei an staunenden Kühen. Gegen 16.h legen wir an. Abschiedsstimmung stellt sich ein. Schade, eine tolle Woche mit netten Leuten geht zu Ende.

Im September segeln wir mit dem Zweimaster Lutgerdina, da freue ich mich schon drauf, vielleicht treffe ich jemanden von den netten Leuten wieder.

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